Luise – Leben und Mythen einer Königin
Lang, lang war es her... .
Am 20. April diesen Jahres hatten wir nach langer Zeit mal wieder die Gelegenheit, den ganzen Schultag einem bestimmten Thema zu widmen.
Aktuelles Thema auf dem Stundenplan war diesmal die preußische Geschichte mit schwerpunktmäßigem Fokus auf Königin Luise.
Unter der Aufsicht von unserer neuen Dozentin Frau Dogangünes, die uns ansonsten im Unterrichtsfach „Produkte und Leistungen“ Wissenswertes zum Thema Tourismus vermittelt, trafen wir uns jenen Dienstag wie gewohnt um 9 Uhr morgens in der Berufsschule für Tourismus.
Da wir uns den ganzen Vormittag mit der bloßen Theorie beschäftigt hatten, wurde uns für den Nachmittag ein von der Schule bezahlter Besuch der Königin Luise-Ausstellung versprochen, die sich inhaltlich mit dem Leben und Wirken einer der kontroversesten und bekanntesten Persönlichkeiten der preußischen Geschichte auseinandersetzt.
So machten wir uns pünktlich zur Mittagsstunde mit U-Bahn und Bus zum nicht weit entfernten Schloss Charlottenburg auf, wo uns nicht nur Frau Dogangünes und Frau Gerard erwarteten, sondern auch die oben genannte Ausstellung ihre Räumlichkeiten hatte.
Nachdem wir uns im Foyer des Schlosses kurz gesammelt, uns Orientierung verschafft hatten und alle unsere Audioguides erhalten hatten, ging es auch schon in den ersten Ausstellungsraum.
Dieser war noch relativ karg gehalten, gab uns aber schon mithilfe eines Zeitstrahls einen guten Überblick über das Leben und Wirken der Königin Luise und gab zu verstehen, welche Stationen sie in ihrem Leben durchlaufen musste.
Die nächsten Räume unterschieden sich da schon erheblich, da sie allesamt von Porträts, Statuen und übersichtlichen und informativen Texten geprägt waren und uns so bei der Beantwortung unseres Fragebogens behilflich waren, den uns Frau Dogangünes noch in der Schule ausgeteilt hatte.
Während in den unteren Räumlichkeiten des Schlosses vorwiegend das Leben und die besondere Rolle der vor allem durch ihre Schönheit und Anmut denkwürdigen Königin Luise, die auch von vielen Verehrern während und auch nach der Niederlage gegen Napoleon Bonaparte als „Mutter der Deutschen“ und Märtyrerin gehuldigt wurde, Vorrang fand, hatte man in der obersten Etage die Möglichkeit, einige Exemplare des früheren Mobiliars und das Flair der langen Flure und großzügig ausgestatten Zimmer zu erleben.
Nach dem Besuch der eigentlichen Ausstellung nutzen wir das schöne Wetter, um nach einem kurzen Spaziergang durch den Schlosspark unseren Weg Richtung Mausoleum fortzusetzen, wo sich die Gäste die Beerdigungsstätte der Königsfamilie anschauen können.
Schlussendlich war es ein interessanter Tag, obwohl - oder eben weil - die preußische Geschichte normalerweise keine große Beachtung in der Schule oder im Alltag findet.
So hatten wir die Gelegenheit, unseren Wissensstand etwas zu erweitern und neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Da Frau Dogangünes auch die Erlaubnis seitens des Museums hatte, alles mit ihrem Fotoapparat festzuhalten, sind auch einige tolle Bilder zustande gekommen, die uns noch lange an diesen Tag zurückerinnern werden.
So wurden wir gegen 15 Uhr offiziell entlassen, jedoch nicht ohne das Versprechen, dieses Thema in naher Zukunft weiter zu behandeln.
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